Mittwoch, 27. März 2019
Chancenlose Schüler*innen
Dienstag, 10. April 2018
Kontroverse ums Kopftuch
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art. 4
(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
Grundrechtsberechtigt ist prinzipiell jedermann (Deutsche und Ausländer).
Wenn wir über ein Kopftuchverbot diskutieren wollen, dann müssen wir grundsätzlich über ein Verbot des "Zur-Schau Tragens" aller religösen Symbole diskutieren. Kein christliches Kreuz mehr, kein Kopftuch, keine Kippa, kein was auch immer. Jeder kann und (!) darf in diesem Land seine Religion frei ausüben, darf glauben, an wen und was er will. Aber diese Freiheit hört da auf, wo sie die Freiheit anderer Bürger*innen beschneidet.
Wir sollten Religion und Glauben endlich zu dem machen, was sie sind: Privatsache eines jeden einzelnen Bürgers. Mir ist es egal, was andere Menschen glauben, aber sie sollen mich mit ihrem Glauben in Ruhe lassen. Wenn sie für Ihren Glauben ein Kopftuch brauchen, eine Kippa, ein Kreuz oder was auch immer, dann sollen sie dies in den dafür vorgesehenen Gebetsräumen (Kirchen, Moscheen, Synagogen oder wie auch immer der Tempel heißen mag) oder in ihren privaten Räumen nutzen und ihren Glauben ausüben.
Wenn wir aber allein über ein Kopftuchverbot diskutieren, dann ist das in dieser Form ein Verstoß gegen Artikel 4 des Grundgesetzes.
Freitag, 10. November 2017
16.11.2017 - DiB Tisch in Kassel!
Am 16.11.2017 findet der zweite DiB Tisch für Kassel und Nordhessen statt!
Wo? im "Holzwurm" auf dem Gelände der domaine Wehlheiden, Schönfelder Str. 41a, Kassel
(Eingang über Tischbeinstraße, Hofeinfahrt neben dem ehem. Blumenhaus Bode)
Wann? 19.00 bis 21.00 Uhr
Was?
Eingeladen sind alle, die wissen wollen,
* wie eine Partei auch Bewegung sein kann
* weshalb man sich auch als Nicht-Mitglied gut und gerne einbringen kann
* warum Demokratie in Bewegung eine echte Alternative im Politikbetrieb ist
und
** Wir wagen einen Blick auf das Jahr 2018. Wahlen in Hessen.**
Informationen und Diskussion in einem entspannt-gemütlichen Ambiente bei flackerndem Kaminfeuer, wärmenden Süppchen und Getränken (für die wir um eine kleine Spende bitten).
Eine gute Gelegenheit zum Kennen lernen für Mitglieder und Interessenten/innen!
Unser Nordhessen-DiB findet übrigens jeden Monat einmal statt. Immer am dritten Donnerstag im Monat, immer von 19.00 bis 21.00 Uhr. Jedesmal mit einer kleinen Leckerei und neuesten Informationen.
Kontakt für Fragen oder weitere Informationen: Klaus Reichenbach, 0175-2235671 (Vorstand)
Über DEMOKRATIE IN BEWEGUNG
Mittwoch, 20. September 2017
Ohne Grundeinkommen sieht Deutschlands Zukunft düster aus
Nicht bezahlbar, Faulheit wird belohnt - viele Argumente sind gegen das bedingungslose Grundeinkommen zu hören. Dabei bietet es eine einzigartige Chance, eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern und die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.
Bill Gates, Microsoft-Gründer und einer der reichsten Männer der Welt, und Benoît Hamon, sehr linker Präsidentschaftskandidaten der französischen Sozialisten, haben eins gemeinsam: Beide plädieren für einen radikalen Umbau der Steuersysteme. Beide haben erkannt, dass die Realität im 21. Jahrhundert nach einem Sozialstaat verlangt, der Robotern, künstlicher Intelligenz, aber auch dem demografischen Wandel und der Individualisierung der Gesellschaft Rechnung trifft. Genau das ist auch der Nährboden, auf dem das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens gedeiht und weltweit Zulauf erhält – von allen Seiten.
"Geld für alle“ vom Staat. Ohne Gegenleistung. Einfach so. An alle. Ob arm oder reich, jung oder alt, ob mit oder ohne Familie, allein lebend oder zusammen mit anderen. Menschen mit oder ohne Beschäftigung, Hilfs-, Fach- oder Führungskräfte: Allen wird gleichermaßen vom Staat Monat für Monat ein exakt identischer Geldbetrag auf das persönliche Konto überwiesen. In der Höhe des Existenzminimums. Sodass für jede und jeden, unabhängig von einer eigenen Erwerbstätigkeit oder einem eigenen Vermögen, möglich wird, ein menschenwürdiges Dasein zu finanzieren und am öffentlichen Leben teilzunehmen.
Das bedingungslose Grundeinkommen muss lieber früher als später kommen
„Geld für alle“ - was für eine radikale Forderung. Das kann nicht gut gehen, sagen viele. Falsch: Die Vision des bedingungslosen Grundeinkommens muss Realität werden – lieber früher als zu spät! Denn die westlichen Demokratien sind in Unruhe. In atemberaubenden Tempo geht gerade das Zeitalter der Globalisierung zu Ende. Nationalisierung statt Internationalisierung und Abschottung statt Freihandel spiegeln den Zeitgeist wieder.
Wer hierzulande eine Spaltung der Gesellschaft verhindern will, die andernorts einen Donald Trump ins Weiße Haus gebracht hat, muss Verteilungsfragen ganz oben auf die politische Agenda setzen. Wenn es den großen Parteien nicht gelingt, eine überzeugende Verteilungspolitik gegen die Polarisierung anzubieten, werden es die (noch) kleine(re)n Außenparteien zur Rechten und zur Linken (zu) einfach haben, mit populistischer Propaganda die lauten Proteste von Unzufriedenen und Benachteiligten zu bündeln und mit einer Allianz der extremen politischen Gegensätze an die Macht zu kommen.
Wir brauchen eine neue Antwort auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts
Ein bedingungsloses Grundeinkommen legt das zeitgerechte Fundament eines sozialpolitischen Neubaus. Wenn die demografische Alterung, die Digitalisierung und die damit einhergehenden gesellschaftlichen und ökonomischen Verhaltensänderungen alles Bisherige in Frage stellen, bedarf es neuer, zeitgemäßer Antworten.
Das bedingungslose Grundeinkommen ermöglicht eine gerechte, liberale und effektive Anpassung des Sozialstaates an die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Es ist auf die Lebenswirklichkeit der Zukunft ausgerichtet und hält nicht an einer Vergangenheit fest, die es schon lange nicht mehr gibt. Somit ist nicht das Grundeinkommen, sondern der Verzicht auf ein Grundeinkommen eine riskante Politik, die scheitern wird.
Sorge und Hoffnung sind die fundamentalen Motive für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Sorge, um den inneren Zusammenhalt der Gesellschaft. Streit und Misstrauen prägen gegenwärtig das gesellschaftliche Miteinander. Unfassbare Manager-Boni, Panama-Papers, Cum-Ex-Geschäfte und Steuervermeidung als zentrales Geschäftsmodell wecken bei der Masse alles andere als Vertrauen, dass die Wohlhabenden noch eine gemeinsame Verantwortung für das große Ganze zu tragen bereit sind. Eher werden Vorurteile bestätigt, dass moralische Standards abgesenkt wurden, Moral und Anstand verloren gegangen sind.
Eine neue Perspektive für eine verunsicherte Gesellschaft
Das bedingungslose Grundeinkommen bietet Hoffnung, mit einem gemeinsam getragenen neuen Zukunftsmodell das Zusammengehörigkeitsgefühl wieder zu beleben. Alle mitzunehmen, niemanden auszuschließen. Neben ökonomischer Effizienz auch eine soziale Umverteilung anzustreben. Einer verunsicherten Gesellschaft eine Perspektive aufzuzeigen für ein großes gemeinsames Ziel: ein für alle lebenswertes Deutschlands.
Ein radikaler Systemwechsel eröffnet die dringend benötigte Chance eines unverbrauchten Neuanfangs. Er ermöglicht es, ausgetretene, misstrauisch beobachtete, über Dekaden gewachsene Interessenverflechtungen, kritische Pfadabhängigkeiten und veraltete Verfahrensweisen in Frage zu stellen. Etwas Neues zu tun. Offensiv zu gestalten, nicht defensiv immer wieder alte Löcher stopfen zu müssen.
Das bedingungslose Grundeinkommen weist Deutschland einen zwar radikalen, aber eben auch gangbaren Weg, um die eigendynamische Spirale des gesellschaftlichen Auseinanderlebens zu durchbrechen. Es liefert eine nachhaltig tragfähige Grundlage für einen Gesellschaftsvertrag zwischen den Generationen. Es zeigt, wie die Arbeitsgesellschaft auf die dramatischen Veränderungen durch die Digitalisierung reagieren kann – wohl eher reagieren muss, wenn nicht überall, aber doch mancherorts mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Roboter den Menschen ersetzen werden. So, dass die Herausforderungen der Zukunft bewältigt und zu einer historischen Chance, nicht zu einer Gefahr für Deutschland werden.
Freitag, 1. September 2017
DiB-Tisch in Frankfurt am 02.09. - Was für eine Wahl habe ich in Hessen? Demokratie in Bewegung
Hallo alle zusammen!
Endlich steht Ort und Zeit für unseren DiB- Tisch in Hessen fest
! Hurra, hurra!!!Samstag, 2. September, 16.00 Uhr im Café Crumble4, Kiesstraße 41 in 60486 Frankfurt, barrierefrei.
Alle!, die Politik anders machen wollen, sind zu diesem Treffen ganz herzlich willkommen. Gerne Bekannte und FreundInnen mitbringen, teilen und weitersagen.

Neben euren Fragen steht noch ein kleiner Bericht vom Parteitag an und wir wollen ein wenig darüber quatschen was wir in Hessen so vorhaben!
Mit der U4 vom Hauptbahnhof aus gut zu erreichen. Nahe U Bahnhof Bockenheimer Warte (ca. 5 min. Fußweg).
Kommt zahlreich! Wir freuen uns euch kennenzulernen und auf eine schöne Zeit mit euch.
Viele Grüße,
Andrea & Colin
Donnerstag, 6. Juli 2017
Let's "DiB" ...
Freitag, 2. Juni 2017
Landesverband Hessen von DEMOKRATIE IN BEWEGUNG (DiB) gegründet
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| Colin Greb | Sabine Pahl | Klaus Reichenbach |



