Mit der Begründung, man wolle effektivere Fortbildungsmaßnahmen erreichen, hat der Haushaltsausschuß die Mittel der Arbeitsagenturen und Jobcenter mal eben um satte 600 Mio. € gekürzt.
Tatsächlich wäre es dringend notwendig, die Bildungsmaßnahmen effektiver zu gestalten und vor allem die Qualität anzuheben. Die Einführung bundesweit einheitlicher Qualitätsstandards und eine passgenaue Ausrichtung der Fortbildungsinhalte im Hinblick auf sich stark verändernde Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt sind dringend geboten.
Derzeit müssen jedoch die meisten Fortbildungen mit Stundensätzen von 2 € und weniger durchgeführt werden, in viele Maßnahmen sehen die Teilnehmer/innen die Dozenten gerade einmal die Woche.
Die jetzt beschlossenen Kürzungen werden daher nur zu einem weiteren Qualitätsverlust und zu weniger Fortbildung führen. Die Folge: das Gieskannenprinzip wird weiter um sich greifen, jede Fortbildung wird in der Qualität noch schlechter, die Effektivität sinkt weiter.
Und schon wird die Koalition fröhlich weiter kürzen.
Montag, 8. März 2010
Donnerstag, 28. Januar 2010
Ist Auflösung der Jobcenter eine Naturkatastrophe?
Bis zum Jahresende müssen, wie es scheint, die Jobcenter bundes-
weit aufgelöst werden. Mit der Zusammenlegung der Zuständigkeiten
von kommunalen Sozialämtern und der bisherigen Arbeitslosenhilfe
derAgenturen für Arbeit sollten kurze Wege für die Bedürftigen und
eine bessere Versorgung erreicht werden.
Von Seiten der Kommunen und Kreise wird das auch immer wieder
als sehr erfolgreich gepriesen. Seit dem Urteil des Bundesver-
fassungsgerichts, dass diese Mischverwaltung als nicht
gesetzeskonform einstuft, ist seit 2 1/2 Jahren allen Beteiligten
bekannt.
Jetzt, knapp ein Jahr bevor die Auflösung unausweichlich scheint,
beginnt das große Jammern, so als sei der drohende "Gau" eine
Naturkatastrophe, die man nicht vorhersehen konnte.
Wenn Städte und Kreise so zufrieden mit den Jobcentern sind und
diese Zusammenarbeit so erfolgreich ist, wie immer postuliert
wird, stellen sich viele Fragen.
Warum haben die kommunalen Träger denn nicht schon viel eher
über ihre Spitzenverbände und die Bundesländer für eine Änderung
des Grundgesetzes geworben? Warum haben sie eigentlich nicht
einfach mal durch die zweifellos vorhandenen Juristen und
Juristinnen in ihren Reihen mal einen Vorschlag für eine
Gesetzesänderung dem Bundestag auf den Tisch gelegt? Und wenn
schon nicht das, warum hat man sich nicht daran gemacht, und
eine juristisch im Einklang mit dem Grundgesetz stehende ver-
tragliche Regelung ausgearbeitet?
Statt dessen nur Heulen und Zähneklappern, wo die Zeit jetzt
davon läuft.
Andererseits stellt sich bei diesem Vorgehen die Frage, ob das
Modell Jobcenter in Wirklichkeit doch gescheitert ist. Die be-
troffenen Bürger/innen haben die Hartz IV Reform insgesamt,
aber auch die Jobcenter, in großer Mehrheit nicht akzeptiert.
Aber vielleicht hat ja auch nur die Papier- und Kopiererlobby
erfolgreiche Arbeit gemacht?
weit aufgelöst werden. Mit der Zusammenlegung der Zuständigkeiten
von kommunalen Sozialämtern und der bisherigen Arbeitslosenhilfe
derAgenturen für Arbeit sollten kurze Wege für die Bedürftigen und
eine bessere Versorgung erreicht werden.
Von Seiten der Kommunen und Kreise wird das auch immer wieder
als sehr erfolgreich gepriesen. Seit dem Urteil des Bundesver-
fassungsgerichts, dass diese Mischverwaltung als nicht
gesetzeskonform einstuft, ist seit 2 1/2 Jahren allen Beteiligten
bekannt.
Jetzt, knapp ein Jahr bevor die Auflösung unausweichlich scheint,
beginnt das große Jammern, so als sei der drohende "Gau" eine
Naturkatastrophe, die man nicht vorhersehen konnte.
Wenn Städte und Kreise so zufrieden mit den Jobcentern sind und
diese Zusammenarbeit so erfolgreich ist, wie immer postuliert
wird, stellen sich viele Fragen.
Warum haben die kommunalen Träger denn nicht schon viel eher
über ihre Spitzenverbände und die Bundesländer für eine Änderung
des Grundgesetzes geworben? Warum haben sie eigentlich nicht
einfach mal durch die zweifellos vorhandenen Juristen und
Juristinnen in ihren Reihen mal einen Vorschlag für eine
Gesetzesänderung dem Bundestag auf den Tisch gelegt? Und wenn
schon nicht das, warum hat man sich nicht daran gemacht, und
eine juristisch im Einklang mit dem Grundgesetz stehende ver-
tragliche Regelung ausgearbeitet?
Statt dessen nur Heulen und Zähneklappern, wo die Zeit jetzt
davon läuft.
Andererseits stellt sich bei diesem Vorgehen die Frage, ob das
Modell Jobcenter in Wirklichkeit doch gescheitert ist. Die be-
troffenen Bürger/innen haben die Hartz IV Reform insgesamt,
aber auch die Jobcenter, in großer Mehrheit nicht akzeptiert.
Aber vielleicht hat ja auch nur die Papier- und Kopiererlobby
erfolgreiche Arbeit gemacht?
Dienstag, 5. Januar 2010
Das Kind
Ich war ein Kind,
das gerne lachte,
ich lebte in den Tag hinein.
Mit Augen, glänzend wie die aufgehende Sonne,
und frohem Herzen.
Manchmal hörte ich die Alten von Erfahrungen sprechen.
Ich wurde älter,
spürte es fast täglich,
ein Kind bin ich schon lange nicht mehr.
Ich war der junge Mann, den nichts
erschüttern konnte,
der kämpfte, wenn nötig -
für nichts.
Ich hörte niemandem zu,
schon gar nicht denen, die von
Erfahrungen sprachen.
Ich werde älter mit jedem Tag,
mit der Zeit, die so schnell verrinnt.
Gestern war ich noch ein Kind.
das gerne lachte,
ich lebte in den Tag hinein.
Mit Augen, glänzend wie die aufgehende Sonne,
und frohem Herzen.
Manchmal hörte ich die Alten von Erfahrungen sprechen.
Ich wurde älter,
spürte es fast täglich,
ein Kind bin ich schon lange nicht mehr.
Ich war der junge Mann, den nichts
erschüttern konnte,
der kämpfte, wenn nötig -
für nichts.
Ich hörte niemandem zu,
schon gar nicht denen, die von
Erfahrungen sprachen.
Ich werde älter mit jedem Tag,
mit der Zeit, die so schnell verrinnt.
Gestern war ich noch ein Kind.
Dienstag, 29. Dezember 2009
Das Licht
Es glitzert auf regennassen Straßen,
das Licht.
Es leuchtet und flimmert in der Dunkelheit,
das Licht.
Es taucht Städte in bunte Farben,
das Licht.
Es übertüncht das Land mit grellen Farben,
das Licht.
Es bringt Menschen zum Lachen oder Weinen,
das Licht.
Es zieht uns an wie Motten,
und wir verbrennen daran wie die Motten,
am Licht
der Lichtreklame.
das Licht.
Es leuchtet und flimmert in der Dunkelheit,
das Licht.
Es taucht Städte in bunte Farben,
das Licht.
Es übertüncht das Land mit grellen Farben,
das Licht.
Es bringt Menschen zum Lachen oder Weinen,
das Licht.
Es zieht uns an wie Motten,
und wir verbrennen daran wie die Motten,
am Licht
der Lichtreklame.
Sonntag, 27. Dezember 2009
Reise
Es war Ende Dezember, der Himmel voller Schnee,
der Tag ging langsam zu Ende.
Die Nacht, wie ein übervolles Glas, schwappte über.
Ich spürte Ströme meines Geistes
in eine Zeitreise gleiten.
Jahre fliegen vorüber im Dämmerlicht.
Ich bin auf einer Reise durch die Zeit,
mit einer Rückfahrkarte für den letzten Zug heute Nacht.
In der Vergangenheit blieb ich nicht sehr lange.
Die Jahre vergingen so langsam,
die Tage so schnell.
Dinge, an die man sich anlehnte,
sind längst von irgendwelchen Revolutionen zerstört.
Und dann geht die Reise weiter,
langsam wie der fallende Schnee.
Da bleibt etwas tief in mir zurück und begleitet mich weiter :
Vergangenheit.
Hörst du das Echo und fühlst du deine Veränderung ?
Du weißt noch nicht, warum du fühlen sollst,
das es da einiges gibt, was du lernen solltest.
Das Bild hat sich geändert.
Jetzt bin ich Teil einer Menschenmenge,
sie lachen über etwas.
Die Musik ist laut.
Ein Mädchen kommt auf mich zu,
daß ich einst gut kannte,
ich strecke meine Hand aus ...
aber ich bin allein auf Reise,
der einzige Passagier.
Mit Rückfahrkarte um Mitternacht,
zurück zur Gegenwart.
der Tag ging langsam zu Ende.
Die Nacht, wie ein übervolles Glas, schwappte über.
Ich spürte Ströme meines Geistes
in eine Zeitreise gleiten.
Jahre fliegen vorüber im Dämmerlicht.
Ich bin auf einer Reise durch die Zeit,
mit einer Rückfahrkarte für den letzten Zug heute Nacht.
In der Vergangenheit blieb ich nicht sehr lange.
Die Jahre vergingen so langsam,
die Tage so schnell.
Dinge, an die man sich anlehnte,
sind längst von irgendwelchen Revolutionen zerstört.
Und dann geht die Reise weiter,
langsam wie der fallende Schnee.
Da bleibt etwas tief in mir zurück und begleitet mich weiter :
Vergangenheit.
Hörst du das Echo und fühlst du deine Veränderung ?
Du weißt noch nicht, warum du fühlen sollst,
das es da einiges gibt, was du lernen solltest.
Das Bild hat sich geändert.
Jetzt bin ich Teil einer Menschenmenge,
sie lachen über etwas.
Die Musik ist laut.
Ein Mädchen kommt auf mich zu,
daß ich einst gut kannte,
ich strecke meine Hand aus ...
aber ich bin allein auf Reise,
der einzige Passagier.
Mit Rückfahrkarte um Mitternacht,
zurück zur Gegenwart.
Zum Einstieg
Für mich gibt es nur das Gehen auf Wegen, die ein Herz haben.
Auf jedem Weg gehe ich, der vielleicht ein Weg ist, der ein Herz hat.
Dort gehe ich, und die einzige lohnende Herausforderung ist,
seine ganze Länge zu gehen.
Und dort gehe ich und sehe atemlos.
(Don Juan)
Dieser kleine Text fiel mir kürzlich wieder in die Hände und erinnerte
mich daran, doch wieder mit dem Schreiben zu beginnen.
Meinen ersten Blog habe ich beim Umzug auf einen anderen Server
schlicht vergessen und schwupps, weg war er.
Aber einige Texte sind noch da, die auch noch ein wenig aktuell sind.
Vor allem gibt es aber eine Menge gereimtes, das ich hier nach und
nach einstelle. Beim lesen viele Jahre nach dem ich die Texte ge-
schrieben habe, gefielen sie mir immer noch, also kommen sie jetzt
hier in den Blog.
Und so ab und zu schreibe ich ganz gerne mal was zu aktuellen
Ereignissen in der Politik oder zu mir wichtigen Themen, die eine
gesellschaftliche Bedeutung haben (könnten oder sollten).
Viel Spaß beim lesen und vielleicht auch neue Erkenntnisse...
Auf jedem Weg gehe ich, der vielleicht ein Weg ist, der ein Herz hat.
Dort gehe ich, und die einzige lohnende Herausforderung ist,
seine ganze Länge zu gehen.
Und dort gehe ich und sehe atemlos.
(Don Juan)
Dieser kleine Text fiel mir kürzlich wieder in die Hände und erinnerte
mich daran, doch wieder mit dem Schreiben zu beginnen.
Meinen ersten Blog habe ich beim Umzug auf einen anderen Server
schlicht vergessen und schwupps, weg war er.
Aber einige Texte sind noch da, die auch noch ein wenig aktuell sind.
Vor allem gibt es aber eine Menge gereimtes, das ich hier nach und
nach einstelle. Beim lesen viele Jahre nach dem ich die Texte ge-
schrieben habe, gefielen sie mir immer noch, also kommen sie jetzt
hier in den Blog.
Und so ab und zu schreibe ich ganz gerne mal was zu aktuellen
Ereignissen in der Politik oder zu mir wichtigen Themen, die eine
gesellschaftliche Bedeutung haben (könnten oder sollten).
Viel Spaß beim lesen und vielleicht auch neue Erkenntnisse...
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